In der Welt der Technik und des Motorsports ist Präzision nicht nur eine Anforderung, sondern ein Muss. Jede Komponente eines Rennwagens, vom Fahrgestell bis zum Antriebsstrang, muss mit akribischer Genauigkeit konstruiert werden, um Spitzenleistungen zu gewährleisten. Jede Abweichung kann sich erheblich auf die Geschwindigkeit, das Fahrverhalten und das Gesamtergebnis des Rennens auswirken.
In diesem Jahr hatte Vulcanus die Gelegenheit, zum Projekt GET Racing Dortmund beizutragen, einer von Studenten geleiteten Initiative an der TU Dortmund, die das Prinzip der Präzision verkörpert. Unsere Beteiligung an diesem Projekt unterstreicht die wesentliche Rolle der Spitzentechnologie bei Hochleistungsanwendungen und zeigt das Innovationspotenzial, das entsteht, wenn akademisches Wissen in der Praxis angewendet wird.
Das GET Racing Dortmund Team: Wer sind sie?
GET Racing Dortmund e.V. ist ein studentisches Formel-Team der TU Dortmund. Das Team besteht aus Studenten verschiedener technischer Fachrichtungen, darunter Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeugtechnik.
Jedes Jahr stellen sie sich der Aufgabe, ein einsitziges Auto zu entwerfen, zu bauen und zu fahren, mit dem sie an Wettbewerben der Formula Student in ganz Europa teilnehmen. Diese Wettbewerbe sind ein harter Test für technische Fähigkeiten, Innovation und Teamwork.
Die Initiative bietet den Studierenden eine Plattform, um theoretisches Wissen anzuwenden, komplexe technische Probleme zu lösen und praktische Erfahrungen in einem wettbewerbsorientierten Umfeld zu sammeln, und bereitet sie so auf künftige Karrieren in der Automobil- und Maschinenbauindustrie vor.
Die Rolle von Vulcanus in diesem Projekt
Unsere Rolle in diesem Projekt konzentrierte sich auf die Herstellung der Planetenträger und Planetenbolzen, kritische Komponenten des Antriebsstrangs des Fahrzeugs. Diese Teile sind für die effiziente Kraftübertragung des Fahrzeugs auf die Räder unerlässlich und müssen erheblichen mechanischen Belastungen standhalten. 
Um den Leistungsanforderungen des Rennsports gerecht zu werden, war Präzision bei der Herstellung dieser Teile unerlässlich. Um dies zu erreichen, setzten wir unsere DMG MORI CTX beta 1250 TC ein, eine Multitasking-Dreh-Fräsmaschine, die in der Lage ist, verschiedene komplexe Bearbeitungen mit einem hohen Maß an Genauigkeit durchzuführen. Durch die Integration mehrerer Prozesse in einer einzigen Aufspannung stellten wir sicher, dass die Planetenträger und Bolzen die erforderlichen Toleranzen und Qualitätsstandards erfüllten.
Die technische Herausforderung
Die Herstellung dieser Antriebskomponenten stellte mehrere technische Herausforderungen dar. Die Planetenträger und Bolzen mussten strenge Leistungskriterien erfüllen, damit sie den extremen Bedingungen im Rennsport standhalten konnten. Die Toleranzen waren eng, und die Oberflächenbeschaffenheit erforderte ein hohes Maß an Präzision, um Reibung und Verschleiß zu minimieren.

Um diese Herausforderungen zu meistern, setzten wir die DMG MORI CTX beta 1250 TC ein. Diese Maschine wurde sowohl für Dreh- als auch für Fräsarbeiten eingesetzt, so dass wir die erforderlichen Toleranzen und Oberflächengüten in einer einzigen Aufspannung erzielen konnten. Der Prozess umfasste die Erstbearbeitung auf der Hauptspindel, gefolgt von der Endbearbeitung auf der Gegenspindel. Durch diese Abfolge wurde sichergestellt, dass die Bauteile mit hoher Genauigkeit gemäß den erforderlichen Spezifikationen bearbeitet wurden.
Der Herstellungsprozess im Detail
Der Herstellungsprozess begann mit der Auswahl von Rohmaterialien, die für hochbeanspruchte Anwendungen geeignet sind. Mit Hilfe der DMG MORI CTX beta 1250 TC begannen wir mit dem Drehprozess, um das Rohmaterial in eine Form zu bringen, die dem endgültigen Bauteil sehr ähnlich ist. Es folgten Fräsvorgänge, um die Komponenten so zu verfeinern, dass sie die genauen Spezifikationen erfüllen, einschließlich der Erstellung detaillierter Merkmale, die für die ordnungsgemäße Funktion des Antriebsstrangs erforderlich sind. Die Fähigkeit der Maschine, sowohl Dreh- als auch Fräsarbeiten in einer einzigen Aufspannung durchzuführen, erhöhte die Effizienz und Genauigkeit.
Nach der Bearbeitungsphase bestand der Montageprozess im Einpressen der Bolzen in die Planetenträger. Dieser Schritt erforderte Präzision, um einen ordnungsgemäßen Sitz zu gewährleisten, da jede Fehlausrichtung die Leistung des Antriebsstrangs beeinträchtigen könnte. Die Endmontage wurde einer Reihe von Qualitätskontrollen unterzogen, darunter Prüfungen der Maßhaltigkeit und der Oberflächenbeschaffenheit, um zu bestätigen, dass die Komponenten den vorgegebenen Standards entsprechen.
Die Auswirkungen unserer Zusammenarbeit mit GET Racing Dortmund
Unsere Partnerschaft mit GET Racing Dortmund hat sich positiv auf deren Rennleistung ausgewirkt. GET Racing Dortmund sicherte sich den ersten Platz in ihrem jüngsten Wettbewerb, was die Effektivität ihrer Technik und ihrer Teamarbeit unterstreicht. Durch die Bereitstellung hochwertiger Komponenten haben wir das Team unterstützt und die entscheidende Rolle der Präzisionstechnik bei Hochleistungsanwendungen demonstriert.

Solche Kooperationen bieten Studenten wertvolle praktische Erfahrungen und Einblicke in reale technische Herausforderungen.
Fortschritt in der Präzisionstechnik durch Zusammenarbeit
Wenn Sie sich für Präzisionstechnik begeistern und gerne an Projekten arbeiten, die die Grenzen der Innovation erweitern, laden wir Sie ein, Ihre Karrieremöglichkeiten bei uns zu erkunden. Wir bei Vulcanus sind immer auf der Suche nach talentierten Mitarbeitern, die unser Engagement für hervorragende Leistungen teilen. Schauen Sie sich unsere offenen Stellen an und finden Sie heraus, ob es eine perfekte Stelle für Sie gibt!
Bleiben Sie mit uns in Verbindung, um unsere neuesten Projekte und Brancheneinblicke zu verfolgen.
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